Wenn es um E-Mails geht, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wie ein Cyberangreifer ein Opfer angreifen kann. Schädliche Links, überzeugende Sprache und gefährliche Anhänge werden alle verwendet, um unwissende Personen um ihre sensiblen Daten und ihr Geld zu betrügen.
Wie können Sie also vermeiden, Opfer davon zu werden? Was ist eigentlich ein bösartiger Anhang? Und wie erkennt man einen verdächtigen Anhang in einer E-Mail?
Was ist ein bösartiger Anhang?
Es ist ziemlich üblich, Anhänge in alltäglichen E-Mails zu erhalten. Dokumente, Audiodateien und Bilder werden häufig an E-Mails angehängt. Aber nicht jede Anhaftung, die Sie erhalten, ist notwendigerweise gutartig.
Schädliche Anhänge sind solche, die verwendet werden, um Malware auf das Gerät einer anderen Person zu verbreiten. Cyberangreifer brauchen Vektoren, über die sie diese gefährlichen Programme verbreiten können; Dies kann auf verschiedene Weise geschehen, wobei schädliche Anhänge eine beliebte Wahl sind.
Wenn ein Opfer einen schädlichen Anhang herunterlädt, lädt es tatsächlich Malware auf sein Gerät herunter.
Je nachdem, um welche Art von Malware es sich handelt, kann ihr Gerät auf unterschiedliche Weise betroffen sein. Das Herunterladen eines bösartigen Anhangs kann jedoch schwerwiegende Folgen haben.5 Anzeichen einer böswilligen Bindung
Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie wissen, wie Sie einen schädlichen Anhang erkennen, damit die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass Malware unwissentlich auf Ihr Gerät heruntergeladen wird. Wie können Sie also einen potenziell schädlichen Anhang erkennen?
1. Analysieren Sie den Dateityp
Wenn Sie einen Anhang per E-Mail erhalten, können Sie die Erweiterung oder das Suffix der Datei sehen. Es gibt viele verschiedene Dateitypen, von denen Sie viele wahrscheinlich schon einmal gesehen haben, wie z. B. .jpg, .zip oder .pdf. Und obwohl es keine definitiv bösartigen Dateitypen gibt, gibt es einige, die häufig zur Verbreitung von Malware verwendet werden.
Die wichtigsten Arten verdächtiger Dateianhänge, die Sie kennen sollten, sind: exe, .vbs, .scr, .cmd und .js. Es sind diese Dateitypen, die zur Verbreitung von Malware genutzt werden können. Beispielsweise können .exe-Dateien oder ausführbare Dateien manchmal Viren sein. Ausführbare Dateien enthalten Sätze von Anweisungen, die verwendet werden, um bestimmte Funktionen auf einem Gerät auszuführen. Aus diesem Grund können ausführbare Dateien ideal sein Vektoren für Malware.
Aus diesem Grund müssen Sie immer den Dateityp eines Anhangs überprüfen, bevor Sie ihn öffnen. Dies gilt insbesondere, wenn der Anhang von einer neuen oder unbekannten Adresse gesendet wurde.
2. Überprüfen Sie den Kontext
Der Kontext einer E-Mail kann auch darauf hinweisen, ob ein bestimmter Anhang bösartig ist. Wenn Sie beispielsweise eine E-Mail erhalten haben, in der der Absender behauptet, ein Dokument angehängt zu haben, aber die Anhang im MP3-Format vorliegt, haben Sie es wahrscheinlich gleich mit einem irreführenden Anhang zu tun am wenigsten.
Es lohnt sich also zu wissen, was verschiedene Dateitypen bedeuten, damit Sie schädliche Anhänge in E-Mails effektiver vermeiden können.
3. Überprüfen Sie die Adresse des Absenders
Ein wichtiger Schritt beim Aussortieren bösartiger E-Mails und damit bösartiger Anhänge ist die Überprüfung der E-Mail-Adresse des Absenders. Ein Angreifer kann die Adresse einer vertrauenswürdigen Quelle nicht direkt replizieren und verwenden, versucht jedoch, sehr ähnliche Adressen zu erstellen. Dies erschwert es einem Ziel, zu bemerken, dass es mit einem Bedrohungsakteur kommuniziert.
Beispielsweise kann ein Angreifer den Firmennamen innerhalb der Adresse leicht verändern (z. B. „w4lmart“ statt „walmart“). Wenn Sie irgendeine Art von E-Mail von einem neuen Absender erhalten, sehen Sie sich die Adresse schnell an, um festzustellen, ob sie verdächtig ist.
4. Verwenden Sie einen Attachment-Scanner
Ja, es gibt tatsächlich Programme, die Anhänge für Sie scannen können! Dadurch kann sehr schnell und einfach überprüft werden, ob eine E-Mail sicher ist oder nicht. Einige Antivirenprogramme verfügen über Funktionen zum Scannen von Anhängen, aber Sie können sie auch separat herunterladen Attachment-Scanner, wenn Ihr gewähltes Antivirenprogramm diese Option nicht bietet, wie z. B. VirusTotal Online-Scanner.
5. Nutzen Sie Anti-Spam-Funktionen
Heutzutage bieten die meisten E-Mail-Anbieter eine Art von Anti-Spam-Funktion, das potenziell schädliche E-Mails aus Ihrem Hauptposteingang herausfiltert und in einem Spam-Ordner ablegt. Obwohl Anti-Spam-Protokolle nicht perfekt sind, können sie Ihnen helfen, gefährliche E-Mails und damit gefährliche Anhänge zu vermeiden. Möglicherweise möchten Sie Ihren Spam-Ordner jedoch regelmäßig überprüfen, wenn Sie eine Anti-Spam-Funktion verwenden, da legitime E-Mails manchmal falsch identifiziert und in Ihrem Haupteingang verborgen werden können.
Schädliche Anhänge: Gefährlich, aber vermeidbar
Eine große Anzahl von Personen wurde bereits von bösartigen Anhängen getroffen, wobei Cyberkriminelle E-Mails als Schlüsselvektor für ihre Verbreitung nutzen. Aber es gibt Dinge, die Sie tun können, um bösartige Anhänge auszusortieren, damit Sie Ihre Geräte vor Malware schützen können. Bleiben Sie einfach skeptisch und wachsam.